Dies ist eine Internetseite gegen Ausbau und menschenverachtenden Normalbetrieb des Frankfurter Flughafens. Inhaltliche Schwerpunkte sind der Flughafenausbau, seine Folgen und der Widerstand der sich gegen diese Projekt formiert bzw. die staatliche Repression mit der er sich konfrontiert sieht. Wir begleiten die Entwicklung des Flughafens, werfen aber auch einen Blick auf verwandte soziale Bewegungen und versuchen, Gemeinsamkeiten darzustellen.

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum sich Menschen gegen den derzeitigen Betrieb und Ausbau engagieren:
Die Rodung großer Waldgebiete der höchsten Schutzstufe (z.B. 250ha für die Landebahn bei Kelsterbach), Vertreibung der dort lebenden Tiere, großflächige Privatisierung von öffentlichen Raum, die fatalen Folgen des Flugverkehrs für das globale Klima (Fliegen gilt als die klimaschädlichste Fortbewegungsart überhaupt), die steigende Belästigung und gesundheitliche Schädigung der AnwohnerInnen durch Fluglärm und Abgase (aktuell die Steigerung der Flugbewegungen von 500.000 auf 750.000, mit der neuen Landebahn wären 1.000.000 Bewegungen technisch möglich), die Tatsache, dass der Frankfurter Flughafen der größte Abschiebeflughafen Deutschlands ist, die ökonomisch/stadtplanerische Zurichtung der Region auf den Flughafen, die Rolle des Flughafens als ein Ort prekärer Arbeit und notwendiger Infrastruktur der globalen kapitalistischen Ökonomie…
Diese Internetseite war ursprünglich für die ab Ende Mai 2008 bestehende Besetzung des Kelsterbacher Waldes eingerichtet, aber auch nach der Räumung im Februar 2009 geht der Widerstand weiter. Schon seit längerem haben die Bauarbeiten für ein drittes Terminal begonnen, dafür drohen jetzt Rodungen im Treburer Wald.

Diese Seite wird von verschiedenen Menschen betreut, die sich gegen den Ausbau engagieren. Es gibt keine einheitliche Redaktion(smeinung). Daher gibt das was hier steht, nicht zwangsläufig die Meinung aller AdministratorInnen wieder, und erst recht nicht die Ansichten aller, die gegen den Ausbau aktiv sind.

Einige der AutorInnen „gendern“ ihre Texte. Das heißt, sie sind um eine Sprache bemüht, die alle Geschlechter anspricht, da die üblichen Sprachregelungen ihrer Meinung nach männliche Personen bevorzugen. Häufige Forme des genderns ist das große I (z.B. AutorInnen), womit explizit männliche und weibliche Personen angesprochen werden sollen. Eine weitere Form ist der Unterstrich (z.B. Autor_innen), damit sollen auch Menschen angesprochen werden, die sich nicht als männlich oder weiblich definieren (wollen).

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Betreff: „Waldbesetzung“