So hat das begonnen:

In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai haben einige Aktivisten mit der Besetzung begonnen und die ersten Plattformen im Kelsterbacher Wald aufgehängt.

Es kam die Polzei, es kam der Bürgermeister, es kam die Presse.

Dann hieß es erstmal runter mit euch von den Bäumen, aber fix!

Dann des Bürgermeister (in Spe damals noch, inzwischen gewählt) Ockels einlenken: Duldung bis Sonntag, dann aber runter – sonst Räumung.

Am Betreffenden Sonntag waren ca. 500 Menschen oder mehr im Wald, haben Kuchen gegessen und ihre Solidarität mit den BesetzerInnen ausgedrückt. Und es gab positive Berichterstattung über das Camp in der Presse. Die Besetzung wurde daraufhin nicht geräumt.

So war der Anfang, es gab diverse „Räumungstermine“, stets blieb die Besetzung, auch dank der Unterstützung von Bürgerinitiativen und Einzelmenschen. Es gab angemeldete Mahnwachenphasen und klare Besetzungszeiten.

Das Camp ist in diesen Monaten gewachsen, viele Leute waren zu Besuch da, viele haben eine Weile mit uns gewohnt, viele davon sind geblieben oder kommen immer wieder.

Nach beinahe 9 Monaten kam die Räumung dann doch… Aber es wurde weitergemacht, mit einer dauerhaften Mahnwache, in der Nähe des Rodungsgebietes.