Von Anfang des Jahres 2009 bis zum Winter 2010/11 existierte in der Nähe der ehemaligen Waldbesetzung, außerhalb der Rodungsflächen, eine Mahnwache gegen den Flughafenausbau. Sie war gewissermaßen ein Folgeprojekt des geräumten Widerstandsdorfs. Die Mahnwache wurde konstant von Menschen bewohnt, war Anlauf- und Informationspunkt und Ausgangspunkt für viele Aktionen. Zum Beispiel der Blockade des ersten Spatenstichs, der Wahnsinnstage und der Waldwiederbesetzung. Alle die den Flughafenausbau ablehnen, waren damals eingeladen, sich einzubringen und die Mahnwache mitzugestalten. Aufgrund des abnehmenden Zulaufs wurde im Winter 10/11 beschloßen, die Mahnwache zu beenden und neue Formen von Protest und Widerstand zu suchen.